Immeuble de logements et surface commerciale à Nyon, au crépuscule

Gebäudetechnik und Energie · Waadt · Genf · Freiburg · Chablais

Ihr Ingenieurbüro für Gebäudetechnik in der Westschweiz – auf Schweizerdeutsch

Das Rechnen kommt vor dem Katalog.

MZ engineering ist ein unabhängiges Ingenieurbüro für Gebäudetechnik mit Sitz in Villars-Tiercelin im Gros-de-Vaud und einer Zweigniederlassung in Crassier an der Waadtländer Côte, wenige Kilometer von der Genfer Kantonsgrenze. Wir planen Heizung, Lüftung, Warmwasser, Kälte und Regelung in den Kantonen Waadt, Genf und Freiburg sowie im Walliser Chablais – und wir sprechen Ihre Sprache: Michael Zgraggen, Gründer und Geschäftsführer, hat Schweizerdeutsch als Muttersprache.

  • 2020gegründet, über 150 Mandate seit der Gründung
  • Waadt, Genf, Freiburg und das Walliser Chablais
  • Mitglied bei Minergie; CECB und CECB Plus – der GEAK der Romandie – aus einer Hand mit der Heizungsstudie
  • Schweizerdeutsch, Französisch und Englisch als Muttersprachen, dazu Hochdeutsch

Warum Deutschschweizer Bauherrschaften uns beiziehen

Ein Bauprojekt in der Romandie scheitert selten an der Technik. Es scheitert an Verfahren, die anders heissen, anders ablaufen und andere Nachweise verlangen als nördlich der Sprachgrenze. Wer in Zürich ein Baugesuch mit Energienachweis eingereicht hat, kennt die Logik – aber nicht die CAMAC, nicht die Formulare EN-VD und nicht das Genfer Energiekonzept.

Wir übernehmen genau diese Schnittstelle. Sie erhalten die Unterlagen, Protokolle und Erklärungen auf Deutsch, die Behörde erhält ein vollständiges Dossier auf Französisch, und Sie müssen nicht jede Rückfrage übersetzen lassen. Wie das energetische Baugesuch konkret abläuft, steht auf unserer Seite Baugesuch in der Romandie.

Für wen wir arbeiten

Architekten und Generalunternehmen aus der Deutschschweiz

Sie haben ein Grundstück in Lausanne, Nyon oder Genf und brauchen einen Gebäudetechnik-Planer, der die kantonalen Nachweise selbst erstellt und die Bauleitung vor Ort übernimmt. Wir arbeiten in den SIA-Phasen 31 bis 53, vom Vorprojekt bis zur Inbetriebnahme.

Banken, Pensionskassen und Liegenschaftsverwaltungen

Für Portfolios in der Westschweiz liefern wir Zustandsanalysen der Wärmeerzeugung, Varianten mit Investition, Jahreskosten über zwanzig Jahre, CO2 und Fördergeldern – in einer Form, die einem Anlageausschuss vorgelegt werden kann. Bei Stockwerkeigentum präsentieren wir das Ergebnis auf Wunsch selbst an der Eigentümerversammlung, auf Deutsch oder auf Französisch.

Deutschsprachige Eigentümerinnen und Eigentümer am Genfersee

Einfamilienhaus in Founex, Wohnung in Stockwerkeigentum in Nyon, Mehrfamilienhaus in Lausanne: Wenn die Ölheizung an ihr Ende kommt oder eine Elektroheizung ersetzt werden muss, erklären wir Ihnen die Waadtländer Pflichten und rechnen die Varianten durch, bevor irgendein Gerät ausgewählt wird.

Wie das Baugesuch und der Energienachweis in der Romandie ablaufen, lesen Sie auf der Seite Baugesuch in der Romandie.

Was in der Romandie anders läuft

  • Die CAMAC statt der einzelnen Fachstellen. Im Kanton Waadt läuft jedes Baugesuch über die kantonale Zentralstelle für Baubewilligungen (CAMAC), die die Stellungnahmen der kantonalen Dienste bündelt. Eingereicht wird elektronisch, durch eine qualifizierte Fachperson.
  • Formulare EN-VD statt der Formulare Ihres Kantons. Der energetische Nachweis besteht aus einem Hauptformular und mehreren Beilagen, je nachdem, was das Projekt betrifft: Gebäudehülle, Wärmeerzeugung und Warmwasser, Lüftung, Kälte, erneuerbarer Anteil.
  • In Genf kommt das Energiekonzept zu den Nachweisen dazu. Auch Genf kennt Formulare und ein geregeltes Baubewilligungsverfahren; den energetischen Teil beurteilt das kantonale Energieamt OCEN. Ab kantonalen Schwellen – Neubau, Erweiterung, Sanierung, dazu ohne Schwelle die öffentlichen Bauherrschaften – verlangt der Kanton zusätzlich ein Gebäude-Energiekonzept: ein argumentiertes technisches Dokument mit Variantenvergleich, das die je nach Art des Projekts verlangten Nachweise ergänzt und nicht ersetzt. Der Unterschied zum Kanton Waadt liegt also im Verfahren und in den verlangten Unterlagen, nicht darin, ob es Formulare gibt. Den Wärmeverbrauch bestehender Bauten verfolgt Genf zudem über den Wärmeverbrauchsindex IDC. Quelle: ge.ch, «Réaliser un concept énergétique de bâtiment», abgerufen am 19.09.2026.
  • GEAK heisst hier CECB. Der Gebäudeenergieausweis der Kantone – GEAK, in der Romandie CECB genannt – ist in mehreren Waadtländer Verfahren und für viele Fördergesuche verlangt. Wir liefern CECB und CECB Plus, unterzeichnet von einem zertifizierten, im offiziellen Register eingetragenen Experten.
  • Die MuKEn sind hier nur Modellvorschriften. Verbindlich ist das kantonale Recht: im Kanton Waadt das Energiegesetz LVLEne mit seiner Verordnung RLVLEne, in Genf das Genfer Energierecht. Übereinstimmungen mit den Deutschschweizer Mustervorschriften sind häufig, aber nie garantiert; wir prüfen die geltende Fassung bei jedem Dossier auf vd.ch beziehungsweise ge.ch.

Alle Gebäudetechnik-Disziplinen aus einer Hand

Heizung, Lüftung, Warmwasser, Kühlung, Sanitär, Elektro und Regelung: ein Mandat deckt alle Disziplinen ab, unter unserer technischen Koordination. Heizung, Lüftung, Kühlung und Regelung bearbeiten wir selbst; Sanitär und Elektro liegen bei Partnerbüros, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Für die Bauherrschaft bleibt es ein Ansprechpartner, ein Vertrag und ein Terminplan – statt drei Büros, die aufeinander warten.

Unsere Methode lässt sich in einem Satz sagen: rechnen, bevor man auswählt. Heizwärmebedarf nach SIA 380/1, Heizleistung nach SIA 384/201, Warmwasser nach SIA 385/2 – und erst danach die Maschine. Eine überdimensionierte Wärmepumpe kostet mehr, läuft ineffizienter und macht mehr Lärm. Wir verkaufen keine Geräte und haben deshalb keinen Grund, eine Nummer grösser zu empfehlen.

Reihenfolge der Entscheide: zuerst die Hülle (Dämmung, Fenster), dann die Wärmeerzeugung, dann Verteilung und Abgabe, zuletzt die Regelung. Die Lüftung wird zum Thema, sobald die Hülle dicht wird.

Sechs Referenzen

  • Sanierung mit Aufstockung und Neubau, Prilly (2023): Mehrfamilienhaus mit 24 Wohnungen aufgestockt und Neubau daneben, Erdsonden-Wärmepumpen mit 90 und 70 kW, geplantes Geocooling.
  • Neubau mit sieben Eigentumswohnungen, Thônex (2024): Sole-Wasser-Wärmepumpe 20 kW auf zwei Erdsonden von 240 m, Geocooling, Solarthermie, Photovoltaik.
  • Aufstockung und Minergie-Sanierung, 47 Wohnungen, Genf (2026): bestehende Heizung bis zum Fernwärmeanschluss weiterbetrieben, CO2-geführte Abluft, Messen-Steuern-Regeln, Submission und Ausführungspläne.
  • Halle und Werkstätten, Heizungsersatz, Nyon (2026): rund 1'300 m², Vergleich Lufterhitzer oder Strahlungsplatten, künftige Fernwärme, Submission und Bauleitung.
  • Einkaufszentrum im Betrieb, Region Lausanne (2022): Wärmeübergabestation 205 kW, Rauchabzug, Sprinkler, Umbau bei laufendem Verkauf.
  • Energetische Sanierung eines gemischt genutzten Gebäudes, Lausanne (2024): rund 2'500 m² Energiebezugsfläche im bewohnten Zustand, reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe anstelle des Ölkessels, Kältenetz für die Mietflächen.

Alle Referenzen

Michael Zgraggen

Gebäudetechnik-Ingenieur FH (Bachelor of Science HES-SO, 2016), gelernter Gebäudetechnikplaner Fachrichtung Heizung, seit 2007 in der Branche. Vor der Gründung von MZ engineering im Jahr 2020 war er Projektleiter bei einem Genfer Grossbüro und administrativer Leiter eines Ingenieurbüros in Lausanne. Seit 2011 ist er Prüfungsexperte des Kantons Waadt an den Abschlussprüfungen der Gebäudetechnikplaner Heizung, seit 2024 Dozent beim SVIT. Mehr dazu unter Über uns.

Was im Kanton Waadt zu beachten ist

  • Elektroheizungen und Elektroboiler: Das Waadtländer Dekret setzt die Frist auf den 1. Januar 2033; die Meldung an die kantonale Energiestelle DGE-DIREN oder an den Netzbetreiber bleibt Pflicht. Bei dezentralen Elektroheizungen erlaubt ein GEAK der Klasse D oder E auf Gesuch eine Verlängerung von höchstens fünf Jahren, die Klassen A bis C eine provisorische Befreiung, die alle drei Jahre neu beurteilt wird. Für zentrale Anlagen gelten diese Fristen nicht.
  • Wärmepumpen: Die Höhengrenze von 1'000 m ist im Kanton Waadt seit dem 1. Januar 2026 aufgehoben. Entscheidend sind die reale Effizienz und der Lärm, nicht die Höhenlage.
  • Fördergelder: Das Gebäudeprogramm des Kantons Waadt zahlt 2026 zum Beispiel 5'000.– für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus, bei grösseren Anlagen 400.–/kW. Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden. Für eine Wärmepumpe genügt bei Gebäuden vor 2000 ein CECB als Nachweis der Hüllenklasse; ein CECB Plus ist erst für Dämmbeiträge über 10'000 Franken verlangt.
  • Revidiertes Energiegesetz: Der Grosse Rat hat am 3. Februar 2026 ein neues LVLEne beschlossen; das Inkrafttreten ist für Januar 2027 angekündigt. Der Ersatz einer fossilen Wärmeerzeugung müsste dann erneuerbar erfolgen, mit einem Ausnahmeregime. Massgebend bleibt die Publikation auf vd.ch.

Walliser Chablais: andere Regeln als in der Waadt

In Monthey, Collombey-Muraz oder Saint-Maurice gilt seit dem 1. Januar 2025 das Walliser Energiegesetz (LcEne). Ein Öl- oder Gaskessel darf dort mit Bewilligung weiterhin ersetzt werden, sofern der nicht erneuerbare Anteil am Wärmebedarf um mindestens 20 % sinkt; Gebäude mit GEAK-Gesamtklasse D oder besser sind davon befreit. Ein GEAK (in der Romandie CECB) ist beim Verkauf im Wallis nicht vorgeschrieben, in der Waadt und in Freiburg hingegen schon. Die Energienachweise laufen über die Walliser Formulare EN-VS; Fördergelder gibt es über das kantonale Förderprogramm, Gesuch vor Baubeginn (vs.ch). Einzelheiten auf Französisch: Chablais vaudois et valaisan.

Häufige Fragen

Können wir das Projekt auf Schweizerdeutsch besprechen?

Ja. Sitzungen, Telefonate und Begehungen gern auf Schweizerdeutsch, Berichte und Protokolle auf Hochdeutsch. Gegenüber Gemeinde, CAMAC und OCEN treten wir auf Französisch auf und übersetzen Ihnen die Antworten.

Bauen Sie die Anlage auch?

Nein. Wir planen, schreiben aus, vergleichen die Angebote und kontrollieren, was eingebaut wird. Wir verkaufen kein Material – das ist die Grundlage unserer Unabhängigkeit gegenüber den Installateuren.

Übernehmen Sie nur die Nachweise oder das ganze Mandat?

Beides ist möglich: nur der energetische Nachweis für das Baugesuch, oder das vollständige Mandat vom Vorprojekt bis zur Inbetriebnahme, inklusive Submission, Bauleitung, Abnahme und Fördergesuch. Siehe Leistungen.

Wie schnell erhalten wir eine Antwort?

Ein Ingenieur antwortet, kein Sekretariat.

Wo arbeiten Sie?

Im ganzen Kanton Waadt, in Genf, in Freiburg und im Walliser Chablais. Von Villars-Tiercelin und von Crassier aus. Ihr Sitz kann in Zürich, Bern oder Basel sein – entscheidend ist, wo das Gebäude steht.

Beschreiben Sie Ihr Projekt in drei Zeilen, ein Ingenieur antwortet Ihnen.

Aktualisiert: 2026-11-05